Herzlich willkommen auf meinem Blog

"Betr.: Schule Schloss Salem"!

Außen hui, innen pfui... Hier finden Sie die "Kehrseite der Medaille": Alles, was nicht in den Hochglanzprospekten steht und die salemhörige Journaille nicht zu schreiben wagt: Informatives, Kurioses oder einfach nur Blödsinniges zu der angeblich "besten Internatsschule Deutschlands" und ähnlichen Luxus-Wohnschulen unseres sozial immer stärker auseinander driftenden Landes. Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen ein aufrichtiger Bewunderer deutscher Eliteschmieden! 

Ulrich Lange


Was ist der Kitt, der diese Gesellschaft zusammen hält?

Die "Verantwortungselite" der Schule Schloss Salem etwa, die auf-grund der Missachtung des Sonderungsverbots nach Art. 7 GG nie hätte genehmigt werden dürfen und eigentlich sofort geschlossen werden müsste, wenn die Politik nicht grundsätzlich die Interessen der Reichen vertreten würde? Natürlich nicht!

 


Unsere Zukunft:

Freie Schulwahl nach neoliberalem Konzept!

Schweden macht`s vor!

 

Und Deutschland macht's nach: 

Die Schulbehörden pfeifen auf Grundgesetz und Bun- desverfassungsgericht und sparen sich die schulauf-sichtliche Kontrolle der Privatschulen!

Ergebnis: Im Bildungswesen hat sich bereits wieder eine Klassengesellschaft etabliert. Privatschulen mit hohen Schulgeldern - allen voran Internate der obersten Preis- kategorie - tragen dazu bei, dass die Kinder von Besserverdienern und Bildungsbürgern weitgehend unter sich bleiben, obwohl der Staat den überwiegenden Teil ihrer Unterrichtskosten durch Zuschüsse finanziert.  


Interview mit dem Internats- forscher Prof. Herbert Fitzek:

"Eliteschulen auf dem absterbenden    Ast?"

 


Neue Blogs:


Endgültiges Aus für die Odenwaldschule

Lange wurde versucht, die ums Überleben kämpfende Odenwaldschule, neben der Schule Schloss Salem einst die Vorzeigeeinrichtung der inzwischen aufgelösten "Vereinigung Deutscher Landerziehungsheime", zu retten. Siehe

Serengeti darf nicht sterben

Aktualisierung! Die Odenwaldschule wurde inzwischen geschlossen. Alle Versuche, das zum Symbol des sexuellen Missbrauchs gewordene Institut zu erhalten oder mit einem neuen Träger unter neuem Namen fortzuführen, sind gescheitert! Siehe

 

Lesen Sie hierzu auch:

Jürgen Oelkers: Gerold Becker, die Landerziehungsheime und die Opfer


Schloss Salem - Werbung - Video...

Video macht Kinder froh...

Guckst Du erst mal das:

https://www.youtube.com/watch?v=xyKQcllm6zI#t=67

Und dann das:

https://www.youtube.com/watch?v=kuUg84JkErE#t=619

 

Oder hier!!! Was zum Thema "Zucht und Ordnung" in der Salemer Oberstufe:

https://player.vimeo.com/video/20524771


Im selben Boot:

Da wollte die Schule Schloss Salem sich doch mal elegant von der Vereinigung Deutscher Landerzeihungsheime abseilen, um nicht ständig in einem Atemzug mit dem Ver-bandsmitglied Odenwaldschule genannt zu werden. "Krach im Vereinsheim" titelte DIE ZEIT. Dank seiner guten Verbindungen zu den Medien und massiver Legendenbildung konnte sich das Institut, wie Michael Behnisch und Lotte Rose in ihrer 2011 ver-öffentlichten Untersuchung "Der Missbrauchsskandal in Schulen und Kirchen..." feststellten, aus der allgemeinen Empörung über Missbrauch und Gewalt weitgehend heraushalten und wurde sogar als "Sieger der Debatte" wahrgenommen.

Ähnlich wie die Mär vom "Prominenteninternat" (Die Kinder der Prominenz oder später zu Berühmtheit gelangten Schüler verließen Salem in aller Regel bereits nach wenigen Monaten oder wurden "geschmissen"!) oder dem aufrechten Kampf des Schulmit-begründers Kurt Hahn gegen den Nationalsozialismus (In Wahrheit diente dieser sich den Nazis charakter- los als Hofjude an und forderte seine Schüler zum Eintritt in SA und SS auf!) entstammt die Behauptung, die Struktur des Internats habe Übergriffe von Pädagogen weitgehend verhindert, der Abteilung für Propaganda und Geschichts-fälschung.

Dies jedenfalls kann man aus der Zuschrift einer Ehemaligen Salemer Stipendiatin folgern, die u.a. feststellt:

>> Ich war 9 Jahre auf der Schule Schloss Salem - es war der Horror und ich habe alles von Begrabschen durch meinen ersten Schulleiter auf Hohenfels über Mobbing und Drogen usw. miterlebt. Ich glaube, das hat mich permanent geschädigt, und ich war immer sehr wütend, das keiner über das, was da abgeht, den Mund auf macht. <<

Leiter der Schule Schloss Salem war zur fraglichen Zeit (1974 bis 2005) übrigens Dr. Bernhard Bueb, der sich zuvor durch erfolglose Lehrer-Tätigkeit an der Odenwaldschule für diesen Posten qualifiziert hatte. Als Schulleiter der OSO wirkte Buebs "Freund" Gerold Becker, wie heute jeder weiß, ein notorischer Kinderschänder. Bueb jedoch will von allem nichts gehört und nichts gesehen haben. Auch nach dem Öffentlichwerden der Miss-brauchsvorwürfe 1998/99 hat er den "Freund" nie um Stellungnahme gebeten oder den Kontakt abgebrochen. Buebs erste Reaktionen auf die Missbrauchsvorwürfe in den Medien: Angst um den "guten Ruf" der Reformpädagogik, reflexartiges Abwiegeln und Verharm-losen von Salemer Missbrauchsfällen, schließlich eine Verteidigung der Internate gegen angebliche Pauschalverdächtigungen. Diese würden derzeit "in einem Maße schuldig gesprochen, wie sie es nicht verdient hätten", echauffierte sich Bueb laut SPIEGEL in einem Interview.

Ein anderer Ex-Internatsleiter kam da laut FOCUS zu einer ganz anderen Einschätzung:

„Es betrifft alle Internate“, behauptet gar Volker Ladenthin, Professor am Institut für Erziehungswissenschaft an der Universität Bonn. „Auch die vermeintlich besten“, fügt ein ehemaliger Schulleiter, der anonym bleiben möchte, hinzu. „Wenn man da graben würde, kämen Tausende Fälle hervor.“ 


Warum immer wieder "Tatort Internat"?

Aus dem Leben gegriffen: Das miese Image sog. Eliteinternate schlägt sich sogar in der Fernsehunterhaltung und Literatur nieder.

Tatort Folge 573: Verraten und verkauft

"In der Wohnung des Opfers stoßen die beiden Kommissare auf einen Zettel mit den Namen von drei Schülern des Albertus Magnus Internats. Welche Verbindung hatte der junge, ostdeutsche Monteur zu dieser angesehenen Privatschule? [...] Schnell entdecken sie ein engmaschiges Beziehungsgeflecht, das sich auch jenseits der Internatsmauern fortsetzt und bis zurück ins Dritte Reich führt. Der Privatbankier Prof. Dr. Rudolf Loebelt ist der Hauptförderer der Schule. Entsprechend gute Beziehungen unterhält er zum langjährigen Internatsleiter Siegfried Mahlmann, dem Vater der heutigen Direktorin. Und wie sich herausstellt, bezieht auch Danielas Mutter, die Journalistin Irene Paulke, regelmäßige Zuwendungen des Bankhauses. Sie hatte eine Unternehmenschronik geschrieben..."

Bodensee-Tatort: Eiskaltes Herz

Rezeption: Christian Buss nannte den Film auf taz.de einen „hochaktuelle[n] Beitrag“ und stellte ihn dem Buch Lob der Disziplin von Bernhard Bueb, dem ehemaligen Leiter des am Bodensee gelegenen Internats Schule Schloss Salem, gegenüber. Diesem setze der Film „einen klirrend kalten Abgesang auf den Karrierismus entgegen“. Während Buss Anleihen beim US-Internatsthriller Eiskalte Engel feststellte,[9] verglich Heike Hupertz von FAZ.NETden „überdurchschnittlichen“ SWR-Tatort mit der literarischen Vorlage des US-Kinofilms, dem Roman Gefährliche Liebschaften. Sie lobte die „stilsichere Regie“ sowie die „bestechend[e] […] Besetzung der drei jugendlichen Hauptrollen“. Neben Rosalie Thomass als nervöser russischer Milliardärstochter und Florian Bartholomäi als Narziss regiere Nora von Waldstätten als „wunderschöne, klirrend kalte Eiskönigin“ den Film.[10] Der Spiegel nannte Nora von Waldstätten „wirklich überragend […] als eiskalte Schülerbestie. Da gefriert der Bodensee.“

Weitere Beispiele:

Die Wirklichkeit ist allerdings mindestens genauso brutal:


Schule Schloss Salem:

Salem-Schüler bei Einheimischen unbeliebt!

Auszüge aus einem Internet-Chat

Frage: salem - internat am bodensee (37 Antworten)

hey,

ich soll in nem halben jahr wahrscheinlich auf ein privatinternat wechseln. kennt jemand von euch salem? das ist am bodensee. is eigentlich ziemlich bekannt. kennt ihr jemandn der mal auf der schule war oder ist? wär echt wichtig, ich weiß bisher nur die sachen ausm internet und aus so nem prospekt.

dankööö

 

Antwort von GAST | 05.12.2005 - 17:20

Also im Allgemeinen gibts ja nur positives über die Schule zu sagen, den Abschluss den du da machen kannst, kriegst du norgends sonst......

  • IB (International Bachelaurate) - echt super geil
  • Schule an sich - Top (leckeres Essen, geile Lehrer)
  • der RUF in Überlingen - grotten schlecht

die leute rennen aus den Restaurants raus ohne zu bezahlen, benehmen sich wie Dreck (Papi kann ja eh für alles bezahlen) und allgemein kannst du die Spezis (Spetzgarter - Leute die in Salem/Spetzgart/Salem College auf die Schule gehen) aus einem Kilometer erkennen, da sie eh alle des gleiche anhaben (Fred Perry, Louis Vuitton, Dolce, Ralph Lauren etc....)

Ich sprech aus Erfahrung ... Du hast kein leichtes Leben in Überlingen als Salemer...


Die Wahrheit über Elite-Internate

QUELLE: Neue Zürcher Zeitung vom 26. Januar 2009 

>> Die Gefahr solcher deklarierten Eliteschulen ist, dass es nicht primär um Begabungen und Fähigkeiten geht, sondern um das Heranbilden eines elitären Selbstverständnisses. Sie sind darauf spezialisiert, durchschnittlich begabten Jugendlichen ein überhöhtes Selbstwertgefühl zu vermitteln. Wenn der Schulbesuch mit hohen Schulgeldern und speziellen Aufnahmebedingungen verbunden ist, dann wird der Elternschaft ausserdem Exklusivität kommuniziert. Für die Lehrpersonen wird es schwierig, wenn sie diesen Auftrag nicht annehmen und das Verhalten und das Leistungsprofil der Schüler zu sehr hinterfragen. Ihre Existenz wird bedroht, und sie verlieren vielleicht wegen eines kritischen Vaters und Sponsors ihre Stelle.

[...] Das Problem der Eliteschule ist, dass sie von einem Persönlichkeitsprofil ausgeht, das erst noch bewiesen werden muss. Wer nämlich Ausserordentliches leisten wird, kann nicht vorausgesagt werden. Überdurchschnittliche Leistungen hängen von vielen Faktoren ab, selbst brillante Schulkarrieren sind kein Garant für Elitetauglichkeit. Schulerfolg ist eine Anpassungsleistung in einem abgesonderten sozialen Umfeld. Erfolgreich sind jene Schüler, die auf Forderungen und unausgesprochene Erwartungen der Lehrpersonen eingehen können. Eine Kernkompetenz der Elite hingegen ist, über eine aktuelle Situation hinwegsehen zu können, Bedingungen zu hinterfragen und neue Konstrukte zu wagen.

[...] Zur Elite sollte gehören, wer sich dazu eignet. Eliteschulen aber drohen diesen Gedanken zu pervertieren, da sie sich den Ausschlussmechanismen elitärer Kreise anschliessen. Sie geben der Elite einen Vorwand, nur jene zuzulassen, die genehm sind. Man bleibt unter sich, schiebt jedoch vor, das Eliteprofil sei durch den Besuch einer der Grandes Ecoles abgesichert.

Studiert man die Biografien von Menschen, die sich wirklich durch spezielle Begabungen und Fähigkeiten auszeichnen, dann haben sie oft nicht eine Eliteschule besucht. Vielmehr handelt es sich um Persönlichkeiten, die ein antagonistisches Verhältnis zu etablierten Werten haben. Nicht die Anpassung steht im Vordergrund, sondern die Suche nach Alternativen. Viele mussten sich gegen Widerstände durchsetzen und entwickelten ihre Fähigkeiten in Ausein-andersetzung mit widrigen Umständen. Sie gingen nicht vom Selbstverständnis einer Elite aus, sondern profilierten sich dank dem Kampf gegen Vorurteile und Irrtümer. Ein elitäres Selbstverständnis hätte sie womöglich behindert.

Die Unabhängigkeit der Schule von den Ansprüchen einzelner Schichten ist eine der grossen Errungenschaften demokratischer Gesellschaften. In Schulen sollte sich kein heimlicher sozialer Filter etablieren, sie sollten möglichst allen offen sein. Auf diese Weise erhöht sich die Chance der Durchmischung der Schichten und wird echte Begabungs-förderung betrieben.<<


Personalberater Dr. Stefan Fourier:

>> Eine gesonderte Ausbildung von Eliten, etwa in Internaten und Eliteuniversitäten, ist Blödsinn! <<


Docu-Soap

Kleingeld für die Hausdame

oder: Disziplin und Ordnung im Jugendstraflager der Eliten

Ach, was muss man oft von bösen / Kindern hören oder lesen... (frei nach Wilhelm Busch). In der Dokumentation von "arte", Titel "Die Schule Schloss Salem", kann man's sogar sehen: Die alltägliche Erziehungsarbeit ist ein aussichtsloser Kampf erwachsener Don(na) Quijotes gegen Windmühlenflügel. Zucht und Ordnung? Ähähähähä... Da funktioniert ja wohl überhaupt nichts. Männlein und Weiblein pflegen leichtbekleidete Kameradschaft in den doch eigentlich fein säuberlich getrennten Wohnbereichen, in denen es aussieht wie bei Elite-Hempels unterm Ron-Arad-Sofa.  

Nur gut, dass das schlagkräftige Team aus Elite-Pädagogen und Elite-Hausdamen sich die täglichen Demütigungen (bei "arte" wird die gebrochen Deutsch sprechende Hausdame Tatjana von einem Elite-Schnösel aufgefordert, das auf dem Boden verstreute Kleingeld doch gefälligst selbst aufzusammeln - "Wenn Sie sich bücken wollen..." - und tut das dann auch noch!) zum Teil dadurch ersparen können, dass sie die lästige Erziehungsarbeit auf sog. (Windmühlen-)Flügelhelfer abwälzen können (siehe auch http://www.myvideo.de/ watch/8800822/Bodensee_Salem_Dienste!).

Jochen Senf, einst Salem Schüler und als Tatort-Kommissar Palu und Buchautor bekannt geworden, platzte angesichts dieser Seifenoper aus der Schlüssellochperspektive öffent-lich der Kragen. Guckst du hier:

http://www.tagesspiegel.de/medien/hinter-goldenen-gittern/583628.html

Die grandiose Erziehungsarbeit im angeblich "strengsten Internat Deutschlands" beschreibt Bernhard Bueb, "Deutschlands strengster Pädagoge" und Ex-Gesamtleiter der Schule Schloss Salem (1972 bis 2005), in dem wohl am häufigsten verrissenen Erziehungsrat-geber der letzten 100 Jahre ("Lob der Disziplin", erschienen 2006) wie folgt:

Taschenbuchausgabe, S. 103:

"Ein eigenes Kapitel bildet die Unordnung der Zimmer von Heranwachsenden, ihrer Arbeitsmaterialien, ihres Arbeitsplatzes, ihrer Kleidung und ihrer Zeiteinteilung. Ich habe mich oft vor Hausmeistern oder Putzfrauen geschämt, wenn wir der Unordnung nicht Herr wurden. Was haben wir uns alles an Maßnahmen einfallen lassen: Tages-und Wochenpläne haben wir erstellt, Predigten haben wir gehalten, Strafen verhängt, Zimmer während des Unterrichts abgeschlossen, um nach der Rückkehr der Schüler eine Auseinandersetzung zu provozieren, Privilegien gestrichen - der Kampf hörte nicht auf. [...] Ich habe gelernt, dass es Phasen bei Jugendlichen gibt, die mit großer Unordnung verbunden sind, die sie aber als Phase wohl durchmachen müssen."

Wohl darum besteht die Salemer Pädagogik seit fast 100 Jahren darin, dass die Jugendlichen den Erziehern sagen, "was Phase ist", statt umgekehrt. Und "Deutschlands strengster Lehrer" (BILD) konnte in Wahrheit nicht mal den eigenen Hund erziehen. So schreibt "Die WELT":

>> Fünf Tage hintereinander hat "Bild" aus dem neuen Buch zitiert. Und wieder folgte eine Woge positiver Leserreaktionen. Am zweiten Tag war Buebs Foto auf der ersten Seite. Daneben stand in fetten Lettern: "Deutschlands strengster Lehrer".

Wer ist dieser Bernhard Bueb? Seine Bescheidenheit ist nicht gespielt, und sicher ist er nie Deutschlands strengster Lehrer gewesen. "Fragen Sie meine Töchter!" Er lacht. "Und wenn mein Hund lesen könnte, er würde sich totlachen."<< 


Schule Schloss Salem: "Finsterworld"

Elite-Internate | Eine Jugend in der Schule Schloss Salem traumatisiert. Das beweisen einmal mehr der Episodenfilm "Finsterworld" und das Gesamtwerk von Co-Drehbuch-Autor Christian Kracht

"Was ist anders in der Schule der deutschen Elite?", betitelte  WELT-Autor Marc Reichwein seinen Hospitationsbericht über eine Woche Deutschunterricht an der Schule Schloss Salem im Oktober 2011 . Die Ergebnisse seiner Vergleichsstudie  in der Welt der Reichen und Schönen, die in der "Welt am Sonntag"textgleich unter der Überschrift "Deutschstunde" veröffentlicht wurde,  förderten zwar kaum profunde Erkenntnisse zu Tage. Doch fand er bei näherer Bekanntschaft mit dieser "Bildungsstätte der Menschen, die sich 2700 Euro Schulgeld leisten können" und dennoch - der sozialen Exklusivität wegen - an dem "Flair einer teilsanierten Jugendherberge" kaum Anstoß nehmen, immerhin heraus, dass sich der Eliteanspruch des Instituts weniger auf eine anspruchs-volle Schülerauswahl  gründe als auf die finanzielle Leistungsfähigkeit der Schülereltern. Denn bei Besichtigung der vom Lehrerkollegium selbstironisch "Hall of Fame"  genannten Galerie berühmter Altsalemer fanden sich unter den jüngeren Absolventenjahrgängen bestenfalls Zelebritäten wie das It-GirlAriane Sommer oder der Rapper Patrice. Letzterer war alsStipendiat nicht gerade ein leuchtendes Vorbild.  Nachdem er sein Bett angezündet hatte, wurde er zeitweise des Schlosses verwiesen.  Früher dagegen, so trauert Reichwein demverblassen-den Schulmythos einer vermeintlich ruhmreicheren Vergangenheit nach, "bildete Salem den Prinzgemahl von EnglandSophia von Griechenland oder  Elisabeth Noelle-Neumann aus."

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